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#Collcons goes Switzerland

collcons

#Collcons hebt ab

Langsam hebt die Sharing Economy auch in der Schweiz ab! Immer mehr Startups in der Schweiz wollen Kapazitäten verfügbar machen, Gegenstände und Besitztümer teilen und durch Netzwerke Leute zusammenbringen.

Dabei erfasst die sogenannte „collaborative consumption“, gerne #collcons genannt, jeden Bereich des Lebens: ob Mobilität, Lieferungen, Parken, Autofahren, Wohnen, Dienstleistungen oder Alltagsgegenstände… alles wird fleissig geteilt.

Auch in den Medien wird das Thema langsam heiss: gerade noch in Inside-IT oder im Sonntags-Blick. Dabei scheint den Journalisten aber noch gar nicht bekannt zu sein, wie viele sich bereits in der Szene tummeln.

Bessere Vernetzung – Schweizer #Collcons Verein

Um die Schweizer Sharing Economy besser zu vernetzen, planen Stella Schieffer, Gründerin von BringBee, und Andreas Amstutz, Gründer von Sharely, nun die Gründung eines Schweizer Vereins im Namen der Sharing Economy.

Ziel ist

– Startups sichtbar zu machen, zu vernetzen und Synergien aufzuzeigen

– Austausch für Best Practices und gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen

– Dialog mit der Gesellschaft, Medien, Wirtschaft und auch der Politik anzukurbeln

– neue Startups anzukurbeln.

Schweizer #Collcons Startups

Hier ist unsere wachsende List an Startups!

WOHNEN & LEBEN

Alltagsgegenstände

Sharely.ch

pumpipumpe.ch

shrebo.ch

weeshare.com

Dienstleistungen

rentarentner.ch

mila.com

fundride.ch

Wohnungen/Zimmern/Couches

Airbnb.ch

Housetrip.com

MOBILITÄT

Lieferungen

BringBee.ch

Autos

sharoo.com

Parkplätze

Parkit.ch

Parku.ch

Personentransport

Hitchhike.ch

tooxme.com

mitfahrgelegenheit.ch

karzoo.ch

Wer fehlt?

– Vergessen wir jemanden?

– Wollt ihr Teil der #Collcons Schweiz sein?

– Wollt ihr als strategischer Partner oder Sponsor in Zukunft bei Events, Panels und Workshops dabei sein?

Schreibt uns! stella@bringbee.ch

Ist der Markt reif für P2P Logistik?

Die Sharing Economy kommt in der Logistik an

Erst wurden Alte Sachen online verkauft und getauscht (eBay), dann wurden Zimmer und Wohnungen geteilt (airbnb), dann Autos (getaround), jetzt langsam kommt die Welle auch in der Logistik an…

In den letzten 5 Jahren gabs zwar immer wieder Ideen rund um „crowd-sourcing“ für Lieferungen, wie z.B. DHL Buddy, jedoch gab es keine nennenswerten Umsetzungen. Jetzt kamen in den letzten 2 Jahren weltweit kleine Bewegungen hinzu: MeeMeep in Australien, Easybring in Skandinavien und GoFellow in Kanada.

Ist der Markt endlich reif?

Das zeigt klar, die Idee hat Potenzial, von der Leute weltweit überzeugt sind. Auch scheint das Konzept langsam in die Unternehmen Einzug zu halte. So sagte Walmart CEO, Joel Anderson, doch letzte Woche “ I see a path to where this is crowd-sourced “ (Reuters)

Aber bis es tatsächlich soweit ist, wird noch einige Zeit vergehen. „This is at the brain-storming stage, but it’s possible in a year or two,“ schätzt VP of Innovation, Jeff McAllister.

Bei Carsharing dauerte es auch etwa 10 Jahre

Wenn man bedenkt wie lange es bereits Carsharing gibt (Zipcar 2000, Mobility 1997) und wie lange es brauchte, bis die Thematik auch bei Gross-Unternehmen hoffähig wurde (wie z.B. car2go bei Daimler oder Drive now bei BMW), haben wir wahrscheinlich auch noch etwas Zeit vor uns, bevor der Markt wirklich reif ist…

Zukunft der Urbanen Kleinstlogistik: Peer-to-Peer Logistics auf der letzten Meile

Letzte Meile

Unsere Verkehrsinfrastruktur stösst heute bereits oft an ihr Limit. In den letzten 10 Jahren allein ist die Anzahl Staus in der Schweiz um fast 50% gestiegen. Die Verkehrszunahme macht Auslieferungen und Transporte im Stadtgewusel zwischen Tram, Auto und Rennradfahrer zu einer ganz schönen Herausforderung. Gleichzeitig erschweren Zufahrtbeschränkungen, Umweltschutzzonen und Parkverbote das Anliefern von Nachschub.

Dass das Ausliefern auf der letzten Meile ein Problem ist, wissen Logistikfirmen schon seit Jahrzehnten. Obwohl der kürzeste Teil der Lieferstrecke, vom lokalen Lieferanten oder Einzelhändler zum Kunden, ist die letzte Meile die teuerste und umweltschädlichste Etappe. Das Startup PolyPort will hier Abhilfe schaffen.

Vision ist Pendler und Bürger auf Ihren alltäglichen Wegen in die Lieferkette einzuspannen. Anstatt einen Laster durch die engen Altstadtgassen zu schicken, sollen mobile Bürger Kleinlieferungen mitnehmen. Mit diesem kollaborativen Ansatz können grosse Investitionen wie Lastwagen zum Ausliefern gespart werden. Stattdessen werden die Bürger für jede Auslieferung entlohnt.

Was nach Zukunftsmusik klingt, kann ab sofort an dem Beispiel „Einkaufen bei Ikea“ mit dem Pilotprojekt BringBee in Zürich getestet werden. BringBee ist ein Mitbringservice für kleinere Ikea Einkäufe. Kunden können auf BringBee aus den 2500 populärsten Ikea Artikeln wählen und Einkaufslisten erstellen. Ikea Kunden aus Ihrer Nähe können die Einkaufslisten dann annehmen und die Wunschprodukte einkaufen und mitbringen. Für das Mitbringen, erhalten die Einkäufer eine Belohnung in Abhängigkeit des Warenwertes, die Kunden freuen sich über eine praktische Heimlieferung. BringBee überwacht die Transaktion, stellt eine gratis Transportversicherung und handhabt den sicheren Zahlungsfluss.

Mit BringBee wird auch die Ikea Heimlieferkette etwas grüner. Kunden können durch das Mitbringen anderer Einkäufe ihre eigenen Transportkapazitäten besser ausnutzen. Gleichzeitig können Kunden zu Hause bewusst entscheiden, keine Einkaufsfahrt anzutreten.

Natürlich haben die Gründer von PolyPort noch weiter geplant: „Wir wollen das Konzept auf weitere Einzelhändler ausbauen und uns langfristig auch in andere Transporte neben Heimlieferungen vortasten, seien es Kleinstlieferungen im B2B oder Abholungen von Altkleidersammlungen“.