Wie kaufst du 2025 ein?

Wie werden wir in Zukunft einkaufen? Was heisst das für die Belieferung von Städten, für Geschäfte und für uns persönlich?

DHL hat in der Studie – Global Etailing 2025 spannende Zukunftsszenarien aufgezeigt.

 

Szenario 1 : HYBRIDER KONSUM IN KONVERGENTEN HANDELSWELTEN SELBSTINSZENIERUNG IN VIRTUELLEN GEMEINSCHAFTEN

Vor dem Hintergrund moderater wirtschaftlicher  Wachstumsraten hat sich weltweit das Modell der Leistungsgesellschaft verfestigt. Soziale Gegensätze haben in vielen entwickelten Volkswirtschaften, wie zum Beispiel in Australien oder auch in Frankreich und Großbritannien, zugenommen.
Die Technologiefortschritte sind nur moderat. Smartphones und Tablets bleiben die ständigen Begleiter der Menschen. Die Geräte verfügen über flexible Bildschirme, die sich ausrollen, falten und klappen lassen. Interaktive Displays als Schnitt­ stelle in die virtuelle Welt sind im Straßenbild all­gegenwärtig.  Handelsunternehmen bieten ihre Waren online und in stationären Shops an – der Multikanalhandel hat sich durchgesetzt. Die Ladengeschäfte dienen oft nur noch als Showrooms, um den Kunden die Waren erleben zu lassen. Die zeitnahe Lieferung an jeden gewünschten Ort ist ein Standardservice. Convenience ist – für alle, die es sich leisten kön­nen – ein entscheidender Faktor beim Einkauf. Für den überwiegenden Teil der Menschen bleibt der ausschlaggebende Gesichtspunkt allerdings nach wie vor der günstige Preis.

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Szenario 2: SELBSTINSZENIERUNG IN VIRTUELLEN GEMEINSCHAFTEN

Den Menschen geht es gut. Erstmals hat sich global eine kaufkräftige Mittelschicht entwickelt. Dadurch hat sich auch die Wertevorstellung verschoben: weg von der Arbeits­ und hin zur Freizeitorientierung. Selbstverwirklichung und individu­elle Lebensformen sind wichtiger als Erfolg im Job. Die Trends geben vor allem Lifestyle­Communitys vor. Sie haben auch einen großen Einfluss auf dasKaufverhalten von breiten Bevölkerungsschichten. Kleine, innovative Onlinehandelsplattformen bedienen die jeweilige Community. GroßeOnlinehändler und ­plattformen bedienen den Mainstream­Markt. Der stationäre Handel setzt vor allem auf Erlebniseinkauf.

Elementarer Bestandteil des Alltags sind sogenannte Wearables. Die tragbare Technik dient unter anderem dazu, das eigene Verhalten zu messen und zu optimieren, etwa wenn es um Ernährung oder Fitness geht – und dazu sich permanent innerhalb der Community auszutauschen. Durch den boomenden Onlinehandel sind die Transportvolumina der Logistiker deutlich gestiegen. Um dem Verkehrsinfarkt zu entgehen, haben einige Ballungsräume die Zustellung reguliert.

 

 

Szenario 3: KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM DIGITALEN HANDELSKOSMOS

Die Weltwirtschaft wächst vor allem durch die Innovationsdynamik der Informationstechnologie. Die Menschen leben in einer digitalen Hochkultur. Datenbrillen, smarte Kontaktlinsen und andere Wearables gehören zum Alltag. Intelligente Avatare fungieren als virtuelle Einkaufsberater. Sie agieren oftmals selbstständig und erwerben für ihren „Wirt“ beispielsweise Güter des täglichen Bedarfs. Web­Shops passen ihre Angebote in Echtzeit an die Kundenprofile an, die Avatare präsentieren dem Anwender vermeintlich interessante Produkte in „Personal­Shopping­Hubs“. Auch der stationäre Handel und die Showrooms der Onlineshops arbeiten mit Simulationen, die auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten sind. In den großen Metropolen ist die Auslieferung am Tag der Bestellung – die sogenannte Same­Day­Delivery – Standard. Händler und Logistiker können auf Basis von exakten Kundendaten den Bedarf oftmals vorhersagen. Sie verschicken die Waren bereits – zum Teil über automatisierte Lösungen wie etwa Drohnen –, bevor der Kunde überhaupt bestellt hat.

 

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Szenario 4: KOLLABORATIVER KONSUM IN EINER REGIONALISIERTEN HANDELSLANDSCHAFT

Die Weltwirtschaft stagniert. Handelshemmnisse und hohe Energie­ und Rohstoffpreise haben zu einer Regionalisierung der Wirtschaft geführt. Die Menschen kaufen in aller Regel vor Ort. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind die bestimmenden Faktoren beim Einkaufen. Leasing­ und Sharingmodelle sind deshalb weit verbreitet. Das persönliche Eigentum hat für viele Menschen ent­sprechend an Stellenwert verloren. Wichtig ist Verfügbarkeit. Große Onlineportale sind vor allem im Leasinggeschäft tätig. Im regionalen und lokalen Umfeld wird auch ein Großteil des Tauschhandels über kleinere Onlineplattformen organisiert. Um die Lebensdauer von elektronischen Geräten und Gebrauchsgütern zu verlängern, sind sie modular aufgebaut. Reparaturen und Wartungen sind so leicht möglich. Der Großteil der Logistikunternehmen bietet neben den klassischen Versorgungslösungen auch Ersatzteillogistik und Reparaturservices an.

 

 

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About Stella Schieffer

Product Manager at Google | Entrepreneur & Engineer | Traveller | Animal lover | Sharing Economy Enthusiast | Musician | Foodie | Hiking & Rowing -Fan

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